Antlitzdiagnose
. . . in der Biochemie nach Dr. Schüßler
Unser Körper ist wirklich ein Wunderwerk mit seinen 70 Billionen Zellen, und solange alles reibungslos
funktioniert, denkt niemand über Schwierigkeiten nach.
Jede einzene Zelle - jeder Baustein - muß optimal versorgt werden, um einwandfrei funktionieren zu können,
auch mit lebenswichtigen Mineralien. Ist die Zelle gesund, ist der Mensch gesund - ein noch heute gültiges Prinzip.
Schüßler-Salze
Angesichts der wenigen Methoden , die die Medizin vor 130 Jahren anzubieten hatte, suchten viele nach neuen,
effektiveren Therapien, so auch Dr. Schüßler.
Der hochbegabte Oldenburger Arzt und Homöopath Dr.Schüßler (1821- 1898) entdeckte, daß es 12 Mineralsalze
gab, die für den Organismus lebensnotwendig waren, sie sind sogar in der Asche eines Menschen zu finden, und er nannte sie daher die „Salze des
Lebens“.
Er setzte seine Mineralsalze in der Therapie in homöopathischer Form zur Behandlung seiner Patienten ein und
war überzeugt, daß seine „biochemischen Funktionsmittel“ alles heilen könnten.
Heute weiß man, daß Dr.Schüßler seiner Zeit sehr weit voraus und in vielen Dingen absolut im Recht war, heute
geht man aber nach dem derzeit aktuellen Erkenntnisstand mit dem Begriff „Heilung" sehr vorsichtig um.
Mangel an Mineralsalzen
Bevor der Mangel an einem Mineralstoff zu massiven Störungen im Körper führt, macht sich bereits recht
frühzeitig ein Defizit - häufig mit typischen Zeichen - im Gesicht bemerkbar.
Antlitzdiagnose
Mangel und Fehlverteilungen führen unweigerlich zu Funktionsstörungen, die wiederum Ursache für eine Fülle
von Krankheiten sind.
Bei der biochemischen Antlitzdiagnose spricht man von der „Spurensuche im Gesicht eines Menschen"
Für den erfahrenen Antlitzdiagnostiker heißt dies, Fehlfunktionen möglichst früh erkennen und mit dem
entsprechenden Salz korrigieren zu können, so daß es nicht zu ernsteren Schäden kommt.
Bei einem Mangel lassen sich deutliche Zeichen im Gesicht und Kopfbereich bei gutem Tageslicht deutlich
erkennen. Auch weisen bestimmte Modalitäten (Verschlechterung- Verbesserung, äußere Umstände) den erfahrenen Diagnostiker den richten
Weg.
Schauen Sie auch einmal selber in den Spiegel. Vielleicht entdecken Sie bei Ihrer Inspektion Auffälligkeiten.
Das gesamte Gesicht sollte betrachtet werden, danach Augen und Mund. Das Gesicht muß grundsätzlich ungeschminkt sein, und am besten ist
Tageslicht. Lassen Sie sich Zeit und studieren Sie aufmerksam Ihr Gesicht:
- Farbschattierungen
- Einfärbungen
- „Glanze“ der Haut
- Hautbeschaffenheit
- Ein- und Ausbuchtungen oder hängende Partien
- Falten und Fältchen (Verlauf + Ort) usw.
Wenn mehrere Salze im Ungleichgewicht sind, dann wird der größte Mangel die stärksten Zeichen
verursachen.
Begründer der Antlitzdiagnose
Der Begründer der biochemischen Antlitzdiagnose ist Dr.Schüßler selber, erstmalig beschrieb er seine
Deutungen und Erfahrungen in seinem Buch „Eine abgekürzte Therapie".
Der Arzt Dr.Kurt Hickethier (1891--1958) kam durch eigene schwere Krankheit zur biochemischen Heilweise von
Dr.Schüßler.
Die positiven Erfahrungen mit der Biochemie an sich selber und bei seinen Patienten veranlaßte ihn noch
intensiver auf dem Gebiet der Antlitzdiagnose zu forschen. Er erhielt 1926 die Ehrendoktorwürde
(Doctor of Naturopathy) des Pittsburgh College of Naturopathy / USA.
Sein Leitspruch ist: „Lest es vom Gesicht ab, was Euch und Euren Lieben fehlt !"
„Jeder Mangel hinterläßt charakteristische Zeichen"
|