Sauerstofftherapie
Sie können lange ohne Nahrung auskommen und kurz ohne Flüssigkeit, aber ohne
Sauerstoff geht nichts mehr - dann sterben in kürzester Zeit Gehirnzellen ab.
Langzeit- Sauerstoff-Defizite (mit zunehmendem Alter) sind aber auch Ursache vieler verschiedener Erkrankungen wie
Leistungsabfall, Konzentrationsschwäche, geistige und körperliche Erschöpfung, Durchblutungsstörungen im Gehirn- Herzen und Beine , Ohrgeräusche,
Anfälligkeiten für Krankheiten und Infektionen.
Sauerstoff ist lebensnotwendig , kein Mensch kann ohne Sauerstoff leben.
Dieser Stoff ist unsere Lebensgrundlage. Und noch mehr: ein therapeutisches „Plus“ an Sauerstoff macht munter, stärkt die Immunreaktion und
steigert deutlich das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit. Das dürfte eigentlich niemanden überraschen, denn schließlich spielt Sauerstoff
für den Stoffwechsel eine überragende Rolle.
Die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) sorgen dafür, daß Sauerstoff im gesamten Körper verteilt wird. Diese kleinen Erythrozyten tanken den
Sauerstoff in der Lungen, transportieren ihn durch die Arterien und lassen ihn in Muskel und Gewebe wieder frei. Hier wird der lebenswichtige
Stoff für den Stoffwechsel, zur Energiege-winnung, Wärmeproduktion und für körperliche bewegung gebraucht. Dabei entsteht als „Abfall“
Kohlendioxid. Ca. 15 Liter pro Stunde benötigen wir, aber bereits nach 4 Minuten Sauerstoffentzug würde in unserem Gehirn ein irreparabler
Schaden entstehen.
Grundkrankheiten wie chron.Bronchitis, Asthma, Herzschwäche und andere Grundkrankheiten, aber auch die Tatsache, einfach keine 20 ahre alt
mehr zu sein, also das „ normale Älterwerden " bedeuten einen zunehmenden Mangelzustand an Sauerstoff für den Körper, und damit ein Nachlassen
der Leistungskraft und der Funktionen.
Streß, Umweltschadstoffe, Übergewicht, Bewegungsmangel, können zusätzlich das Sauerstoffpotenzial negativ beeinflussen, und mit zunehmendem
Alter wird unser Körper sowieso nicht mehr optimal mit Sauerstoff versorgt, weil die Leistungsfähigkeit von Herz und Lunge abnimmt.
Sauerstoff in der Therapie
Die sogenannte Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie wurde vor Jahrzehnten vom Dresdner Physiker Dr. Manfred von Ardenne entwickelt. Die Inhalation
von therapeutischem Sauerstoff wird kurmäßig eingesetzt zur Gesundheitsvorsorge oder bei bestehenden Erkrankungen.
Dieses Therapie umfaßt drei Schritt:
Im ersten nimmt der Patient ein Vitamin/Mineralgemisch ein, um den Sauerstoff im Körper besser verwerten zu können.
Im zweiten Schritt atmet er ein Sauerstoff-Luftgemisch über eine Atemmaske ein.
Und im dritten Teil der Behandlung muß der Patient sich - je nach seinen speziellen Möglichkeiten - bewegen, damit der Sauerstoff optimal im
Körper verteilt werden kann..
Diese Sauerstoffinhalationen sollten über 18 Tage durchgeführt werden á 2 Stunden täglich.
Prof. Ardenne bewies in seinem Dresdner Institut, daß nur bei längerer Sauerstoffanwendung ein „Umschalt-effekt" und damit eine
Langzeitwirkung erzielt werden kann. Seine Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie wird angewendet über 18 Tag x täglich 2 Stunden Sauerstoffatmung. Nur
dann ist ein Langzeiteffekt zu erreichen !
In der therapeutischen Anwendung von Sauerstoff soll eine Anhebung des Sauerstoffpartialdruckes im Blut und Gewebe, und damit eine
Verbesserung der Gesamtversorgung jeder eizelnen Zelle im Körper erreicht werden.
Seit vielen Jahren gibt es zwecks besserer und leichterer Anwendung spezielle Heimgeräte sogenannte Sauerstoff-Konzentratoren, damit der
Patient ganz bequem zu Hause seine Sauerstoff-Kur durchführen kann. Dies ist wegen der täglichen Anwendung von 2 Stunden Sauerstoffatmung
sinnvoll, aber auch oftmals unumgänglich, da einige Patienten nicht die Möglichkeit hätten, täglich in die Praxis zu kommen.
Auch bettlägerige Patienten oder gehbehinderte Patienten ,z.B. nach ein Schlaganfall , können so von dieser Therapie profitieren, und die
Gesamtversorgung des Körpers mit Sauerstoff sicherstellen.
Die klassischen Sauerstofftheapie ist die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie nach Ardenne !!
Bei folgenden Krankheitsbildern liegen positive Erfahrungen vor:
- Herz- Kreislauferkrankungen bei Angina Pectoris, nach Infarkten Blutdruckprobleme
- Kopf: Hirnleistungsstörugen (Vergeßlichkeit, Verwirrtheit, psych. Veränderungen, Gedächnisschwäche), Leistungsschwäche,.Müdigkeit nach
Schlaganfällen, Schwindel, Ohrgeräusche, Hörsturz, Augenprobleme, Konzentrationsstörungen,
- Lunge: verschlechterte Lungen/ Bronchenfunktion, z.B,. bei Allergien, chron.Bronchitis, nach Infarten, im Alter - Leber: Funktionsschwäche der
Leber, bei Leberwerten
- erhöhter bedarf zB nach Infekten, nach Operationen, in der Rekonvaleszenz
- begleitende biologische Krebstherapie
Sauerstofftherapie ist eine Ganzheitsbehandlung. Sie wirkt auf den gesamten Organismus, mildert Streßfolgen, die Kondition wird gesteigert,
das biologsche Alter herabgesetzt. Die Bronchen werden besser belüftet ( Raucher, Asthma ,Bronchitits), es regt die Druchblutung an und
stabilisiert den Kreislauf.
Ist der Körper optimal mit Sauerstoff versorgt, kann er auch optimale Leistung erbringen!
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